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Sport in Berlin
Sport ist eine Kunst, das wissen auch die Berliner. Die Sportmetropole Berlin bemüht sich um die gezielte Förderung des Breiten- und des Spitzensports im Stadtgebiet. Sport ist auch ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Die international bekannten Berliner Sportvereine – ALBA , die Eisbären, die Füchse, sowie der Fußballverein Hertha BSC und der Volleyballverein SCC – verkaufen Tickets für ihre Spiele, kurbeln den Verkauf von Fanartikeln und Sportausrüstung an und stärken durch ihr internationales Renommee den Tourismus. Neben kleineren Boxställen in denen der Boxhandschuh geschwungen wird werden in Fachgeschäften auch exklusive Boxsportartikel wie der Standboxsack verkauft.
Für große Sportveranstaltungen sind vier Veranstaltungsorte geeignet: die Max-Schmeling-Halle, das Olympiastadion, das Velodrom oder das O2 World. Insgesamt hat die Stadt mehr als 3000 Sporthallen, Spielfelder und Stadien. Die annähernd 2000 Vereine nutzen diese Orte regelmäßig. Breitensport ist für viele Berliner sehr wichtig. Ob Training für einen Marathon, Volleyball, Aerobic, Yoga oder Schwimmen, diese und viele andere Sportarten werden gerne ausgeübt. In den Vereinen treffen sich Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Die Eigenheiten anderer Kulturen werden in einer informellen Atmosphäre kennengelernt und der Respekt zwischen den Menschen wird gefördert. In der multikulturell geprägten Stadt ist der Vereinssport ein Mittel zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die Stadtgemeinschaft.
Die Ausbildung zukünftiger Spitzensportler wird gezielt gefördert. Im Stadtgebiet existieren drei Eliteschulen für Sport: das Schul- und Leistungszentrum, die Poelchau-Oberschule und die Flatow-Oberschule. Die sportlichen Talente der Schüler sollen so optimal wie möglich gefördert werden. Zugleich soll ein solider Schulabschluss erreicht werden. Angestrebt werden der mittlere Schulabschluss oder das Abitur. Die Erwartungen an die Berliner Eliteschulen des Sports sind hoch. Sporttalente sollen unterstützt werden bei einem schwierigen Spagat: Hervorragende Leistungen in der Schule bringen und gleichzeitig Leistungssport betreiben. Damit dieses Ziel gelingt, muss der Fachunterricht eine hohe Qualität haben. Dazu gehört auch, dass Unterricht nur selten ausfällt. Eine positive Lernatmosphäre muss Schüler unterstützen. Wenn möglich sollen die Schulzeiten flexibel geregelt werden. Auch abweichende Ferienregelungen werden in Erwägung gezogen. Besonders sind die Eliteschulen darum bemüht, das schulische Sportangebot und das individuelle Training des einzelnen Leistungssportlers zu verbinden und zu integrieren.
Fortgeschrittene Athleten trainieren ihre Kunst am Olympiastützpunkt Berlin für die Bundeskader. Über 30 olympische Sportarten sind vertreten und mehr als 500 Sportler werden umfassend betreut. Der Fokus liegt auf 21 Schwerpunktsportarten: unter anderen Beachvolleyball, Eiskunstlauf, Judo, Radsport, Segeln und Wasserspringen. Am Olympiastützpunkt werden auch Athleten aus dem Bereich des Behindertensports trainiert. Das Konzept funktioniert. In den vergangenen Jahren nahmen Athleten des Stützpunkts erfolgreich an Olympischen Spielen sowie an Europa- und an Weltmeisterschaften teil. Sie errangen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.